Interessengemeinschaft Schlieren Nord Ost zur Arealentwicklung gegründet

Baurechtsnehmer und Eigentümer von Immobilien haben die IG Schlieren Nord Ost gegründet. Der Verein will die Entwicklung des Gebiets aktiv mitgestalten und Interessen der Eigentümer bündeln.
Die Interessengemeinschaft (IG) Schlieren Nord Ost hat sich gegründet. Laut Medienmitteilung der Stadt Schlieren ist Ziel des Vereins, die Entwicklung des Gebiets aktiv mitzugestalten. Das Wohn-, Industrie-, Gewerbe- und Innovationsareal an der Rüti-/Ifangstrasse in Schlieren gilt als eines der grössten Entwicklungsareale der Stadt neben dem Wagiareal und dem Rietpark. Die neue Interessengemeinschaft beabsichtige, die Interessen der Eigentümer zu bündeln und die Zonenplanung mit der Stadt Schlieren sowie die zukünftige partnerschaftliche Verlängerung der Baurechtsverträge mit der Stadt Zürich frühzeitig zu klären, heisst es weiter.
«Seit einem Vierteljahrhundert habe ich sehr gute Kontakte zur Stadt Zürich gepflegt, die jedoch – wie vieles andere – während und nach Corona eingeschlafen sind. Da die Stadt Zürich aber über 200‘000 Quadratmeter Bauland auf dem Stadtgebiet von Schlieren besitzt, möchte ich in den nächsten 14 Monaten diese Kontakte wiederaufleben lassen», wird Albert Schweizer zitiert, der Standortförderer der Stadt Schlieren. Ziel sei es, die Baurechtsverträge, die bis etwa 2040 laufen, um 30 Jahre zu verlängern, um auch für die nächsten Generationen Planungssicherheit zu schaffen. Es gebe die Möglichkeit, weitere Firmen anzusiedeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Durch die geplante Mitgliedschaft bei der regionalen Standortförderung Limmatstadt AG soll laut der Stadt-Mitteilung die regionale Vernetzung weiter ausgebaut werden. Geplant sind auch gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Arealen in Schlieren und dem Limmattal, wie etwa Silbern, Niderfeld in Dietikon sowie Kreuzäcker in Spreitenbach.
Baurechtsnehmer und Immobilieneigentümer hatten sich laut der Mitteilung am Mittwoch, 5. März, im Innovations- und Jungunternehmerzentrum (IJZ) in Schlieren getroffen, um die Interessengemeinschaft zu gründen. Im Rahmen der Gründung haben Vertretende des Tiefbauamtes des Kantons Zürich und des Energieunternehmens ewz Pläne zur Velobahn und der Fernwärmeunterstation im östlichen Teil des Areals vorgestellt.